Lebenslauf des Bertolt Brecht

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und wuchs in einem wohl- habenden Elternhaus auf. Er war ein links gerichteter Mann. Zudem sympathisierte Brecht mit der Arbeiterklasse und kritisierte die Oberschicht. Eines seiner Vorbilder war Karl Marx. Auch beteiligt er sich am Kampf gegen den drohenden Faschismus in Deutschland. Bertolt Brecht veränderte das Theater in der Hinsicht, dass er den Zuschauer zum Nachdenken anre- gen wollte und Distanz aufbaut, damit kritisch über die Motive seiner Stücke geurteilt wird. Der Zuschauer soll der kritische Beobachter sein und nicht mit den Protagonisten mitfühlen wie im herkömmlichen Theater. Als erstes verlässt Bertolt Brecht 1933 wegen des Reichstags- brandes Deutschland und reist nach Prag, Wien, in die Schweiz und letztendlich nach Däne- mark. Er schreibt Gedichte und arbeitet mit seinem Kollegen Hanns Eisler an Musik für seine Theaterstücke. Das zweite Mal sucht Brecht in Finnland Exil und widmet sich der Machter- greifung und dem Machtausbau Hitlers in seinem Stück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Durch seine Amerikaerfahrung bedient er sich der Klischees des Gangstermilieus dort. Als drittes lässt er sich vorübergehend in den USA nieder und Arbeitet mit Charles Laughton zusammen um sein Stück „Leben des Galilei“ ins englische zu übersetzen. Die Atombombenex- plosion 1945 trieb ihn dazu weitreichende Änderungen vorzunehmen. Allgemein kam Brecht mit dem Lebensstil der Amerikaner nicht zurecht und sein übersetztes Stück wurde nicht gut angenommen. Diese Gründe zogen ihn 1949 wieder nach Ost-Berlin (West-Berlin verwehrte ihm Einlass). Dort angekommen bekam er das Theater am Schiffbauerdamm, zog mit seinem Berliner Ensembles ein und übernahm die künstlerische Leitung des Theaters. Die Schauspie- lerauswahl ist von Bertolt Brecht mit Absicht jung gehalten. Hier kann er dem Nachwuchs seine Weisheiten lehren. Das Ensambles führte rund um die Welt Brechts Stücke auf. Brecht vertritt die Meinung, dass die Forderungen der Arbeiter, die am 17. Juni 1953 Demonstrier- ten berechtigt sind, stellt Partei und Staat jedoch nicht in Frage. Er präsentiert ironisch die Lösung, dass die Regierung ein Neues Volk wählt anstatt diesem zu gewähren durch mehr Ar- beit das Vertrauen der Regierung zurückzuerobern. Am 14. August 1956 starb Bertolt Brecht in Berlin.

Quellen

  • https://www.youtube.com/watch?v=u8jXiMl4kXM
  • https://www.dhm.de/lemo/biografie/bertolt-brecht
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht

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